Ich kenne das Rathaus von innen. Heute stehe ich auf Ihrer Seite des Tisches.
24 Jahre Verwaltung, zuerst im Bauamt, dann 11 Jahre als Bürgermeister. Ich weiß, warum Vorhaben im Rathaus liegen bleiben, und wie sie wieder in Bewegung kommen.
Wenn Ihr Projekt im Rathaus feststeckt, bringe ich es wieder ins Rollen.
Das Projekt ist geplant. Die Finanzierung steht. Der Bauherr will loslegen, die Handwerker sind eingeplant.
Und dann passiert bei der Gemeinde oder der Genehmigungsbehörde: nichts. Unterlagen werden nachgefordert, erst das eine, dann das nächste. Rückrufe bleiben aus. Niemand sagt Ihnen, woran es eigentlich hängt.
Währenddessen läuft die Uhr. Bereitstellungszinsen, steigende Baupreise, Firmen, die nicht ewig warten. Als Architekt oder Planer stehen Sie dazwischen: Der Bauherr will Antworten, die Behörde gibt keine. Und Sie fragen sich, ob ein deutlicher Brief hilft oder ob er alles nur noch schlimmer macht.
Was Stillstand kostet
- Jede Woche Verzögerung kostet Geld: Zinsen, Preissteigerungen, Ausfallzeiten.
- Ausführende Firmen springen ab oder verschieben Sie ans Ende ihrer Liste.
- Das Vertrauen zwischen Bauherr und Planer leidet, obwohl keiner von beiden etwas falsch gemacht hat.
- Ein falscher Ton gegenüber der Verwaltung kann ein Verfahren noch weiter verzögern.
Warum Vorhaben liegen bleiben
Selten aus bösem Willen. Meist sind es fehlende Informationen, offene Fragen, die niemand ausspricht, volle Schreibtische, die Sorge vor einer angreifbaren Entscheidung oder ein Gemeinderat, der noch nicht überzeugt ist. Ich kenne diese Gründe, weil ich jahrelang selbst auf der anderen Seite saß, erst im Bauamt, dann als Bürgermeister.
So gehe ich vor
Erstanalyse
Ich sichte die Unterlagen und den bisherigen Schriftverkehr, spreche mit Ihnen und dem Bauherrn und sage Ihnen ehrlich, wo es hängt und welcher Weg Erfolg verspricht.
Vermittlung und Moderation
Ich nehme Kontakt zur zuständigen Stelle auf, bereite ein gemeinsames Gespräch vor und moderiere es. Dabei übersetze ich zwischen den Anforderungen der Verwaltung und den Zielen des Bauherrn.
Nachbereitung
Am Ende stehen klare Schritte, Zuständigkeiten und Termine. Auf Wunsch begleite ich die Umsetzung, bis das Projekt wieder läuft.
Aktuell holen mich vor allem Architekten, Planungsbüros und Bauherren dazu, wenn ein Projekt festgefahren ist.
Sie wollen an Kommunen verkaufen. Ich weiß, wie Kommunen kaufen.
Ihr Produkt ist gut. Das Rathaus weiß es nur nicht.
Sie haben Referenzen. Sie haben Zahlen. Sie haben Kunden, die zufrieden sind. In der Wirtschaft verkaufen Sie erfolgreich.
Und bei Städten und Gemeinden passiert: nichts. Angebote bleiben liegen. Der Termin war freundlich, danach kommt keine Antwort mehr. Ein Projekt steht seit drei Quartalen im Forecast, und Sie müssen intern erklären, warum es sich nicht bewegt, obwohl Sie es selbst nicht wissen.
Irgendwann kommt der Gedanke: ‚Die wollen einfach nicht.‘
Doch das stimmt fast nie. Kommunen entscheiden nach anderen Regeln, in einem anderen Takt und in einer anderen Sprache. Wer diese Regeln nicht kennt, sagt das Richtige am falschen Ort, zur falschen Zeit und in den falschen Worten. Danach wird es still.
Was Sie das kostet
- Vertriebszeit in Gesprächen mit Menschen, die gar nicht entscheiden.
- Ausschreibungen, von denen Sie erst erfahren, wenn die Leistungsbeschreibung längst ohne Sie geschrieben ist.
- Förderfenster und Haushaltsjahre, die sich schließen, während Sie auf Rückmeldung warten.
- Ein ungeschickter Auftritt spricht sich herum. Bürgermeister kennen sich und reden miteinander.
Das Gute daran: All das lässt sich vermeiden, wenn jemand dabei ist, der die andere Seite kennt.
Was ich für Sie tue.
Zugang schaffen
Ich stelle den Kontakt zu den Menschen her, die in einer Kommune tatsächlich etwas bewegen können. Persönlich, nicht per Kaltakquise.
Am Tisch sitzen und übersetzen
Ich bin im ersten Gespräch dabei. Ich kenne beide Seiten und übersetze zwischen ihnen: was Sie meinen und was Ihr Gegenüber hört. Vorher schärfen wir gemeinsam, wie Ihr Vorhaben aus Sicht einer Verwaltung klingen muss.
Dranbleiben
Ein Gespräch reicht selten. Auf Wunsch begleite ich die Folgetermine, bis das Vorhaben trägt oder klar ist, dass es nicht passt.
Vier Regeln, die in keinem Vertriebshandbuch stehen.
Ob Bauantrag oder Angebot: Kommunen entscheiden nach eigenen Regeln. Wer sie versteht, kommt weiter. Wer sie übergeht, bleibt draußen, meist ohne zu erfahren, warum.
Es entscheidet niemand allein
Am Ende steht ein Gremienbeschluss. Ihr Ansprechpartner im Rathaus ist nicht Ihr Entscheider, sondern Ihr Fürsprecher. Er muss Ihr Vorhaben intern vertreten können.
Der Takt kommt vom Haushalt
Was nicht im Haushalt steht, findet nicht statt. Sitzungspläne und Haushaltsberatungen bestimmen den Zeitpunkt, nicht Ihr Quartalsziel.
Eine andere Sprache
Was in einer Vertriebspräsentation überzeugt, klingt in einer Ratsvorlage falsch. Eine Verwaltung braucht Begründungen, keine Verkaufsargumente.
Regeln, die immer mitlaufen
Vergaberecht, Förderlogik, Kommunalaufsicht. Diese Rahmenbedingungen wirken auf jede Entscheidung, auch wenn niemand sie ausspricht.
Die Branche ist zweitrangig.
Entscheidend ist, dass auf der anderen Seite eine Verwaltung sitzt. Ich arbeite unter anderem mit Unternehmen aus diesen Bereichen:
Und was ich nicht tue.
Klarheit gehört von Anfang an dazu:
- Ich prüfe keine Bauanträge rechtlich oder technisch und ersetze weder Architekten noch Fachanwalt.
- Ich berate nicht in Rechtsfragen und gestalte keine Verträge.
- Ich nehme keinen Einfluss auf Genehmigungs- oder Vergabeentscheidungen.
- Ich verspreche keine Genehmigungen und keine Aufträge.
- Ich trete nie verdeckt auf. Jeder weiß, in wessen Auftrag ich am Tisch sitze.
- Mein Honorar hängt nie vom Ausgang eines Verfahrens ab.
Was ich mitbringe, ist Zugang, Übersetzung und Erfahrung von beiden Seiten des Tisches. Die Entscheidung treffen immer Verwaltung und Gremien.
Für wen ich arbeite.
Die Branche ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass Ihr Kunde eine Verwaltung ist. Sie sind hier richtig, wenn Sie einen dieser Sätze schon einmal gedacht haben:
Projekt steckt fest
- Unser Projekt hängt bei der Behörde fest, und keiner sagt uns, warum.
- Wir reichen ständig Unterlagen nach, und es bewegt sich trotzdem nichts.
- Der Bauherr macht Druck, und ich weiß nicht, wie ich die Gemeinde erreiche, ohne Porzellan zu zerschlagen.
Vertrieb an Kommunen
- Wir haben ein Produkt, das für Kommunen gemacht ist, und kommen trotzdem nicht an die richtigen Leute.
- Wir sind seit Monaten im Gespräch, aber es bewegt sich nichts.
- Wir wissen nicht, wer in einer Verwaltung eigentlich worüber entscheidet.
- Wir haben ein Angebot abgegeben und nie wieder etwas gehört.
- Unser Vorhaben funktioniert nur gemeinsam mit der Kommune, aber wir wissen nicht, wie wir anfangen sollen.
- Ein Wettbewerber hat den Auftrag bekommen, und wir wissen bis heute nicht, warum.
Ob Energie, Software, Bau, Mobilität, Gesundheit oder etwas ganz anderes: Die Fragen sind immer dieselben. Wenn Sie eine Idee haben, die in einer Kommune umgesetzt werden soll, sind Sie richtig.
Auch Kommunen sprechen mich an, wenn sie für ein Vorhaben den passenden Partner aus der Wirtschaft suchen. Dabei gilt: Ich arbeite nie im selben Vorhaben für beide Seiten.
Ich habe 24 Jahre lang auf der anderen Seite gesessen.
24 Jahre öffentliche Verwaltung: zuerst als stellvertretender Bauamtsleiter und Bauamtsleiter, danach 11 Jahre als Bürgermeister. Studiert habe ich Verwaltungswissenschaften an der Hochschule Kehl.
Im Bauamt habe ich Bauanträge geprüft, Nachforderungen geschrieben und erlebt, woran Verfahren hängen bleiben. Als Bürgermeister habe ich Vorhaben im Gemeinderat vertreten und Angebote bewertet.
Ich habe Angebote bewertet, Vorlagen geschrieben, Haushalte verhandelt und Gremien geleitet. Ich habe gute Vorhaben scheitern sehen, die niemand verstanden hat, und mittelmäßige durchgehen sehen, weil sie zum richtigen Zeitpunkt richtig erklärt wurden.
Ich weiß, was ein Bürgermeister liest, wenn Ihr Angebot auf seinem Tisch liegt. Ich weiß, welche Frage im Gemeinderat kommt. Und ich weiß, wann ein Nein ein Nein ist und wann es nur ein Später bedeutet.
Deshalb weiß ich auch, warum Unternehmen an Kommunen scheitern: selten am Produkt, fast immer am Weg dorthin.
Von Höfen an der Enz aus arbeite ich in Baden-Württemberg und bundesweit.
So beginnen wir.
Ihre Anfrage
Sie schreiben mir kurz, worum es geht und mit welchen Kommunen Sie ins Gespräch kommen möchten. Das Formular dauert keine zwei Minuten.
Das Erstgespräch
Wir klären in Ruhe, wo Sie stehen und ob ich der Richtige bin. Unverbindlich und vertraulich. Bei festgefahrenen Projekten ist der Einstieg meist eine Erstanalyse zum Festpreis. Die Konditionen besprechen wir offen im Gespräch.
Die Zusammenarbeit
Wenn es passt, halten wir schriftlich fest, was ich für Sie übernehme. Dann fangen wir an.
Häufige Fragen
Eine Genehmigung kann niemand erzwingen, und das sollte Ihnen auch niemand versprechen. Was ich tun kann: herausfinden, woran es wirklich hängt, die richtigen Menschen an einen Tisch bringen und dafür sorgen, dass beide Seiten einander verstehen. Genau daran scheitern die meisten festgefahrenen Verfahren.
Nein. Architekt und Planer bleiben für die fachliche Seite zuständig, rechtliche Fragen klärt ein Fachanwalt. Ich bin die Brücke zur Verwaltung und arbeite eng mit Ihren Fachleuten zusammen.
Im Gegenteil. Ich komme nicht als Gegner, sondern als jemand, der die Sicht der Verwaltung kennt und respektiert. Das entspannt Gespräche oft, statt sie zu verschärfen.
Bei festgefahrenen Projekten zählt jede Woche. Ich melde mich innerhalb von 48 Stunden, und meist ist ein erstes Gespräch kurzfristig möglich.
Nein. Ich stelle Kontakte her und übersetze zwischen zwei Welten, die unterschiedlich ticken. Entscheidungen treffen Verwaltung und Gremien nach ihren eigenen Regeln. Darauf nehme ich keinen Einfluss.
Das hängt vom Umfang ab. Bei festgefahrenen Projekten beginnen wir in der Regel mit einer Erstanalyse zum Festpreis, danach wissen Sie genau, was der weitere Weg kostet. Mein Honorar hängt nie vom Ausgang eines Verfahrens ab. Konkrete Zahlen nenne ich Ihnen im Erstgespräch.
Nein, und niemand sollte Ihnen das versprechen. Ich sorge dafür, dass Sie überhaupt ins Gespräch kommen und dort verstanden werden. Das ist der Teil, an dem die meisten scheitern.
Das hängt vom Haushalts- und Sitzungskalender der jeweiligen Kommune ab. Im Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, mit welchen Zeiträumen Sie realistisch rechnen sollten und wann der richtige Moment für den ersten Schritt ist.
Ja, immer. Transparenz ist die Grundlage dafür, dass mir Verwaltungen vertrauen, und damit auch Ihnen.
Selbstverständlich. Was Sie mir im Erstgespräch erzählen, bleibt bei mir.
Ja. Wenn eine Verwaltung Unterstützung bei einem Vorhaben braucht, ist das ebenso möglich. Ich arbeite aber nie im selben Vorhaben für beide Seiten.
Mein Sitz ist in Höfen an der Enz im Nordschwarzwald. Ich arbeite in ganz Baden-Württemberg und bundesweit, vor Ort und online.
Ja. Die Branche ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass Ihr Gegenüber eine öffentliche Verwaltung ist.
Erzählen Sie mir, worum es geht.
Ein kurzes Gespräch zeigt meist schon, ob und wie ich Sie unterstützen kann. Unverbindlich und vertraulich.